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Daten-Alarm der TU Darmstadt – Verschlüsselung kann in 60 Sekunden geknackt werden PC-Funknetzwerke sind der Renner. Sie sind einfach und bequem – doch in Sachen Datenschutz ein Risiko, warnen Forscher der TU Darmstadt. Der weit verbreitete Sicherheitsstandard WEP schützt kaum vor Hackern. Wer mehr als einen Computer besitzt und zwischen beiden Daten austauschen will, hat meist auch ein Netzwerk. Die Technik ist preiswert und auch einfach zu bedienen. Wer auf das Netzwerkkabel verzichten will, nutzt dabei den Funkstandard WLAN. So eine bequeme Lösung hat aber eine Sicherheitslücke. Den Funkverkehr zwischen den Computern kann jeder mithören, in ein ungesichertes Funknetz können ungebetene Gäste eindringen. Deshalb muss der Funk verschlüsselt werden. Ein verbreitetes Verfahren trägt das Kürzel WEP. Doch genau dieses Verfahren, auf das etwa die Hälfte der drahtlosen Netze in Deutschland setzt, ist unsicher, haben jetzt Nachwuchswissenschaftler der Technischen Universität Darmstadt nachgewiesen. Es ist gelungen die Sicherheitsmechanismen von drahtlosen Netzen,die mit WEP arbeiten, im Handumdrehen zu knacken. Die jetzt aufgedeckte Sicherheitslücke ist gravierend. WEP befindet sich nicht nur in privaten Haushalten, sondern auch in Firmen, Arztpraxen, Hotels und vereinzelt im universitären Umfeld. Den Darmstädter Mathematikern gelang es, ein mit dem Kürzel RC4 bezeichnetes Verschlüsselungsverfahren zu knacken, dessen Schwächen schon längere Zeit bekannt waren. Bei über der Hälfte der Tests, hat die Verschlüsselung weniger als eine Minute gehalten. Die Entdeckung hat gezeigt, dass es für Personen mit entsprechender krimineller Energie praktisch keine Hürde gibt, in WEP-Netze einzubrechen. Der Internetzugang des Besitzers wird benutzt und es werden unbemerkt private Nachrichten gelesen. Es wird geraten auf bessere Sicherheitsstandard wie WPA („WiFi Protected Access“) Wir zahlen 3 Monate lang alle Ihre nationalen Festnetz- und sogar Mobilfunkgespräche! [Jetzt anmelden]

aufzurüsten. Bei den erfolgreichsten Versuchen 2004 dauerte es noch 40 Minuten um die Verschlüsselung von WEP zu knacken. Quelle: Saarbrücker Zeitung

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