Der Autodiebstahl ist gerade in den Ostdeutschen Bundesländern wieder erheblich gestiegen. Schutzmöglichkeiten gibt es mehrere. Aber nur eine macht wenig Sinn. Einfache Anlagen reagieren nur auf Erschütterung und dürfen nur Warntöne bis 127 dB abgeben. Ein eigener Stromkreis ist hier die bessere Lösung. Ab etwa 400 Euro werden die neuesten Wegfahrsperren auf die Fahrzeugelektronik (Can-Bus) abgestimmt. Wenn es nicht gerade Profis sind, werden beim Autodiebstahl dann meist doch die etwas älteren Modelle bevorzugt. Ein gut versteckter Schalter ist eine einfache und wirkungsvolle Lösung. Eine Radkralle ( eventuell mit akustischen Melder ), ist immer gut und nahezu unknackbar. Für ein kurzes Abstellen ist es aber zu viel Aufwand. Eine Lenkradkralle ist nur eine Zusatzmöglichkeit. Beim Wegfahren wird sie aber nicht immer ein Hinderniß sein.
Besser ist dann schon eine Gangsperre oder ein Ortungssystem. Der Einbau ist nicht gerade preiswert. Die GPS-Überwachung kostet dann jährlich auch noch 200 Euro. Versicherungen wollen aber für dieses sichere System Rabatt gewähren. Das iPhone kann versteckt im Fahrzeug auch eine Hilfe sein. App iCarAlert (im App-Store für 2,40 Euro) versendet eine SMS an eine voreingestellte Nummer, sobald das Auto bewegt wird.
Wenn es extrem kommt, ist natürlich beides verschwunden. Viele Diebstähle werden aber schon verhindert, wenn Sie daran denken, dass die Zentralverriegelung von Funkblocker unterbunden werden kann. Im Zweifelsfall sollten die Autotüren kontrolliert werden.