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Saarländische Tüftler und Experten entwickeln Rolli – In – System zum Transport von Rollstuhlfahrern. Integrierte Rollstuhlrampen gibt es schon lange. Neu aber ist eine Rampe, die sich zusammenklappen und im Fahrzeugboden versenken lässt. Dadurch bleibt der Laderaum des Wagens voll nutzbar. Rollstuhlfahrer im Auto hatten bisher mit äußerst mühseligen Ein- und Aussteigen zu kämpfen. Zum Glück rüsten in Deutschland 20 Unternehmen auf Wunsch Fahrzeuge behindertengerecht um. In der Regel werden für solche Umbauten Hochdach – Kombis und Vans benutzt, da ein hoher Innenraum benötigt wird. Um das Fahrzeug rollstuhltauglich zu machen, wird im Heck der Boden tiefer gelegt. In der Regel ist eine Einfahrthöhe von 1,35 –1,40 Meter erforderlich. Der Rollstuhl wird über eine klappbare Rampe in den Wagen geschoben. Ein umgebautes Heckabteil, ein spezielles Verankerungssystem für den Rollstuhl und ein Sicherheitsgurt für den Passagier sorgen für Schutz während der Fahrt. Durch den Einbau einer Rollstuhlrampe war der Gepäckraum des Fahrzeuges meist nur noch schlecht nutzbar. Diese Einschränkung stand der Nutzung eines umgebauten Fahrzeuges als Familienauto, Leihwagen oder Taxi entgegen. Der Vorsitzende des Bundes behinderter Auto-Besitzer (BbAB) in Bexbach Achim Neunzling löste dieses Problem. Die Rampe wurde tiefer gelegt in den Fahrzeugboden versenkt. Der gesamte Fahrzeuginnenraum ist ohne Einschränkung nutzbar. Entsprechende Umrüstungen sind schon bei Citroen, Renault, Fiat, Ford und VW möglich. Der Umbau mit etwa 40 Arbeitsstunden kostet etwa 7000 Euro. Ein Autovermieter in Neunkirchen bietet als erster solche Fahrzeuge an. Bundesweit gibt es 19 Niederlassungen. Das Projekt Rolli-In bietet mehr Mobilität und Behinderte müssen nicht mehr auf den Autositz umsteigen. Info: Über Behinderten – Rabatte und Zuschüsse beim Autokauf erteilt der Bund behinderter Auto-Besitzer, unter http://www.bbab.de Quelle: Saarbrücker Zeitung

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Eine Antwort auf Die unsichtbare Rollstuhl – Rampe

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