Laut dem britischen Testinstitut Thatcham sind von 192 getesteten Autositze des Modelljahres 2008, hat es deutliche Verbesserungen gegenüber den Tests von den Jahren zuvor gegeben. So sind die Autositze deutlich besser geworden und vor allen Dingen sicherer, laut der Ergebnisse von Aufpralltests. Doch diese Testergebnisse sind noch nicht ausreichend , denn jedes sechste Automodell weist Mängel auf im Bereich Sitz-Kopfstütze Kombination. Doch erfreuleicherweise weisen alle Fahrzeuge die 2007 und 2008 getestet wurden, in allen getesteten Fahrzeugklassen gute bis akzeptable Geometrien auf. Es gewährleistet daß Kopfstützen bei grossen Menschen passend eingestellt werden können, das heißt man kann sie weit genug herausziehen. Bei der Sitzkonstruktion hat es bei BMW deutliche Fortschritte gegeben, ebenso bei Audi. Das Konzept der Sitze beinhaltet daß die Rückenlehnen bei einem Unfall einen Teil der Energie aufnehmen. Dieses Konzept verwendet auch VW bei einigen Modellen. Die Verbesserungen sind zur Zeit aber nur bei Autos der Mittelklasse und der Spitzenklasse vorhanden.
Bei Kleinwagen besteht noch Handlungsbedarf was die Sitze und die Kopfstützen anbelangt. Doch auch hier hat man schon gute Ergebnisse erzielt, wie zum Beispiel der Daihatsu Cuore und der neue Renault Clio zeigen. Wichtig ist es die Sitze und Kopfstützen richtig einzustellen, denn was nützt es gute Sitze und Kopfstützen zu haben,wenn diese falsch eingestellt sind. Die Kopfstütze deshalb nicht zu niedrig und auch nicht zu hoch einstellen. Der optimale Schutz erzielt man wenn die Oberkante der Kopfes mit der Oberkante Kopfstütze abschließt und der Abstand zwischen Kopfstütze und Hinterkopf so gering wie möglich ist. Die Lehne sollte steif bleiben.
Quelle: Sächsische Zeitung