Archiv für Mai, 2008

Neue Technik im Auto

Dienstag 20. Mai 2008 von Gaby Schäfer

Elektronische Systeme wie das Antischleudersystem ESP, der Spurwechselassistent und das Abstandsradar mindern das Unfallrisiko beim Fahren. Nach einer Untersuchung wurde festgestellt, dass ein viertel aller Unfälle auf Müdigkeit zurückzuführen ist. Jetzt haben Tüftler gegen den Sekundenschlaf einen Aufmerksamkeitsassistenten, der bald in Neuwagen eingebaut werden kann. Es ist eine Kamera, die im Sichtbereich die Dauer und die Frequenz des Lidschlags des Fahrers erfasst. Bleiben die Augen eine Sekunde geschlossen, warnt das System den Menschen am Steuer. Er fährt somit nicht mehr konzentriert. Es ist nur die Frage, ob die Kunden ein solches System akzeptieren.

Ein weiteres neues System soll noch in diesen Jahr serienreif sein. Die „Adaptive (anpassende)Lichtfunktion“ stellt die Reichweite des Abblendlichts automatisch ein. So hat der Fahrer möglichst immer die weiteste Sicht. Das Licht passt sich automatisch entgegenkommenden und vorausfahrenden Fahrzeugen an. So wird die Blendgefahr erheblich gebannt.
Quelle: Saarbrücker Zeitung

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Kategorie: Auto | Keine Kommentare »

Viele Warnwesten sind mangelhaft

Dienstag 20. Mai 2008 von Gaby Schäfer

Der Tüv rät zum Unfallschutz: möglichst im Fachhandel kaufen - Es sollte in erster Linie auf Prüfzeichen und Normangabe geachtet werden. Bei Panne auf Autoreise ist somit mit einer Warnweste eine bessere Unfallverhütung gegeben. In Deutschland sind Warnwesten an Unfall- und Pannenstellen noch keine Pflicht, jedoch in vielen europäischen Ländern. Die reflektierende Weste bietet bei einer Autotour beim warten auf die Pannenhilfe in jeden Fall mehr Sicherheit. Eine gute Weste kostet rund zehn Euro. Im Pannen- beziehungsweise Unfallwagen ist jeder mit einer reflektierenden Weste viel besser zu sehen. In Deutschland ist das Zubehör aktuell im Jahr 2007 bisher nur für gewerbliche Fahrzeuge Pflicht. Im europäischen Ausland muss mit empfindlichen Geldbußen gerechnet werden, wenn die Weste im Auto nicht vorhanden ist. Beim Aussteigen bei einer Panne ist grundsätzlich die Weste zu tragen. Ohne Weste sind in Spanien bis zu 90 Euro, in Italien mindestens 35 Euro, in Belgien und der Slowakei mindestens 50 Euro Strafe fällig. Bei einer Kontrolle der Polizei in Österreich sind schon 14 Euro bei einer nicht vorhandenen Weste im Fahrzeug fällig. In Portugal ist die Weste bisher nur für einheimische Fahrer Pflicht. In Kroatien, Finnland und Norwegen ist die Warnweste vorgeschrieben. Bisher wurde aber noch kein Bußgeld erhoben. Warnweste ist nicht gleich Warnweste. Sie sollte rot, gelb oder orange sein und in jeden Fall der europäischen Norm EN 471 entsprechen. Es gibt drei Klassen an Warnwesten. Im Straßenverkehr sollte Klasse 2 getragen werden. Sie hat eine 0,5 Quadratmeter große Fläche fluoreszierend und 0,13 Quadratmeter reflektierende Streifen. Für Kinder gibt es spezielle Westen. Bei Kontrollen entspricht ein hoher Prozentsatz nicht den Bestimmungen. Der Fluoreszierungsgrad ist oft zu niedrig und sie reflektieren nicht genügend Licht. Besonders Billig - Westen aus Fernost entsprechen oft nicht den Vorschriften. Sie sollten dann lieber etwas mehr investieren und im Fachhandel kaufen. Geprüfte und zugelassene Westen sind allerdings schwer zu erkennen. Auch auf gefälschter Ware sind CE-Prüfzeichen und die Normangabe EN 471 zu finden, obwohl nie eine Prüfung erfolgte. Bei einer Garantie von 25 Waschvorgängen in der Gebrauchsanweisung, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine zugelassene Weste. Auf dem Etikett sollte außerdem der Hersteller, die Produktionsbezeichnung, die Größe und ein Piktogramm aufgedruckt sein. Warnwesten sollten im Handschuhfach aufbewahrt werden, um sie im Notfall griffbereit zu haben. Auf jeden Fall sollten sie vor Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Quelle: Auszug Saarbrücker Zeitung

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